Giovan Battista Salvi, known as „il Sassoferrato“ (1609 – 1685), circle/follower
Antique painting ‚Jesus with the Patron’s Son‘ (or Saint Joseph with the Child, or ‚Paternity‘)
Oil on canvas (76 x 59 cm, with a non-contemporary temple-shaped frame, 99 x 84 cm)
The interesting canvas we are pleased to offer recalls the iconographic model of the classic paternity, which traditionally depicts Saint Joseph tenderly holding the sleeping baby Jesus in his arms.
Although popular tradition would have him as a mature man, the Bible does not actually mention Joseph’s age when Jesus was born, and therefore, painters of every era have portrayed him at a young age, as our painting might suggest.
One aspect that makes our work extremely intriguing, and deserves a deeper interpretation, is Joseph’s face, whose features unmistakably recall those we usually identify with Christ.
An alternative and certainly original interpretation, our favorite, could be that of Christ holding a child in his arms, joined to the figure of the patron of the artwork. This painting was commissioned for a birth or as a gift of good luck, and the emotional interaction between father and son exudes a strong sense of tenderness and protection.
Turning now to the stylistic aspects, we are faced with a painting that exhibits the unmistakable characteristics of devotional depictions that made the workshop of Giovan Battista Salvi, known as Sassoferrato, famous, although it depicts a rather unusual subject compared to his canonical iconography, which is more tied to single Marian depictions or those with the Child.
Sassoferrato, named after his hometown in the Marche region, trained in Rome with Domenichino, coming into contact with the classicism of the great masters of the past, particularly Raphael, his constant source of inspiration.
Our artist, active between the 17th and 18th centuries, must have studied the works of Sassoferrato, celebrated for his easel paintings of devotional subjects characterized by a refined intimacy, a trait evident in the present painting. The remarkable elegance of the depiction of the figure of Joseph (or Christ) and the serene composure of his expression convey a sense of solemn sacredness, in a composition far removed from any reference to the Passion.
We consider this painting to be extremely evocative and exquisitely crafted, characterized by a vibrant application of color, irradiated by a clear light, typical of Salvi’s palette, which beautifully highlights the smooth surface of the composition. Finally, it’s worth mentioning the artist’s incredible ability to capture the beautiful interplay of light and shadow from his own style, emphasized by the perfection of the sfumato that defines the harmonious forms, resulting in the two protagonists appearing to be bathed in a halo of supernatural light.
The work is in good condition, with some older restorations. The painting is completed by a pleasant temple-shaped frame.
ADDITIONAL INFORMATION:
The work is sold with a certificate of authenticity and a descriptive iconographic sheet.
Giovan Battista Salvi, bekannt als „il Sassoferrato“ (1609 – 1685), Kreis/Anhänger
Antikes Gemälde „Jesus mit dem Sohn des Patrons“ (oder der Heilige Joseph mit dem Kind, oder „Vaterschaft“)
Öl auf Leinwand (76 x 59 cm, mit einem nicht zeitgenössischen tempelartigen Rahmen, 99 x 84 cm)
Das interessante Gemälde, das wir Ihnen anbieten können, erinnert an das ikonografische Modell der klassischen Vaterschaft, das traditionell den heiligen Josef zeigt, der das schlafende Jesuskind zärtlich in den Armen hält.
Obwohl die volkstümliche Tradition ihn als reifen Mann darstellt, wird in der Bibel nicht erwähnt, wie alt Josef bei der Geburt Jesu war, und daher haben ihn Maler aller Epochen in einem jungen Alter dargestellt, wie es unser Gemälde vermuten lässt.
Ein Aspekt, der unser Werk äußerst interessant macht und eine tiefere Interpretation verdient, ist das Gesicht Josephs, dessen Züge unverkennbar an die erinnern, die wir gewöhnlich mit Christus identifizieren.
Eine alternative und sicherlich originelle Interpretation, die wir bevorzugen, könnte darin bestehen, dass Christus ein Kind in seinen Armen hält, das mit der Figur des Auftraggebers des Kunstwerks verbunden ist. Dieses Gemälde wurde anlässlich einer Geburt oder als Glücksgeschenk in Auftrag gegeben, und die emotionale Interaktion zwischen Vater und Sohn strahlt ein starkes Gefühl der Zärtlichkeit und des Schutzes aus.
Wenn wir uns nun den stilistischen Aspekten zuwenden, haben wir es mit einem Gemälde zu tun, das die unverkennbaren Merkmale der Andachtsdarstellungen aufweist, die die Werkstatt von Giovan Battista Salvi, bekannt als Sassoferrato, berühmt gemacht haben, obwohl es ein eher ungewöhnliches Thema im Vergleich zu seiner kanonischen Ikonographie darstellt, die eher an einzelne Mariendarstellungen oder solche mit dem Kind gebunden ist.
Sassoferrato, benannt nach seiner Heimatstadt in den Marken, wurde in Rom bei Domenichino ausgebildet und kam in Kontakt mit dem Klassizismus der großen Meister der Vergangenheit, insbesondere mit Raffael, der seine ständige Inspirationsquelle war.
Unser Künstler, der zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert tätig war, muss die Werke von Sassoferrato studiert haben, der für seine Staffeleibilder mit Andachtssujets berühmt ist, die sich durch eine raffinierte Intimität auszeichnen, die auch in dem vorliegenden Gemälde zum Ausdruck kommt. Die bemerkenswerte Eleganz der Darstellung der Figur des Joseph (oder Christus) und die heitere Gelassenheit seines Ausdrucks vermitteln ein Gefühl von feierlicher Heiligkeit, und das in einer Komposition, die weit entfernt ist von jedem Bezug zur Passion.
Wir halten dieses Gemälde für äußerst stimmungsvoll und handwerklich hervorragend ausgeführt. Es zeichnet sich durch einen lebhaften Farbauftrag aus, der von einem klaren Licht durchstrahlt wird, das für Salvis Palette typisch ist und die glatte Oberfläche der Komposition wunderbar zur Geltung bringt. Schließlich ist die unglaubliche Fähigkeit des Künstlers zu erwähnen, das schöne Wechselspiel von Licht und Schatten in seinem eigenen Stil einzufangen, was durch die Perfektion des Sfumato, das die harmonischen Formen definiert, unterstrichen wird, was dazu führt, dass die beiden Protagonisten in einen Heiligenschein aus übernatürlichem Licht getaucht zu sein scheinen.
Das Werk ist in gutem Zustand, mit einigen älteren Restaurierungen. Das Gemälde wird durch einen schönen tempelartigen Rahmen vervollständigt.
ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN:
Das Werk wird mit einem Echtheitszertifikat und einem ikonographischen Beschreibungsblatt verkauft.
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| Epoche | Vor 1890 |
|---|---|
| Jahr | 1660 |
| Produktionszeitraum | Vor 1890 |
| Hergestellt in | Italien |
| Kennzeichnung vorhanden | Dieses Objekt wird dem oben genannten Designer/Hersteller zugeschrieben. Es hat keine Kennzeichnung |
| Stil | Klassisch, Figurative, Italian, Louis XIII, Alte Meister, Portraiture, Religious, Barock |
| Zustand | Gut — Dieser Vintage/antike Artikel kann einige Gebrauchsspuren wie Kratzer und andere Zeichen der Zeit aufweisen. |
| Details über Schäden und Restaurierungen |
Leichte altersbedingte Gebrauchsspuren, Altersbedingte Patina, Neu bezogen, Zum Teil restauriert
|
| Artikelnummer | CYT-2337846 |
| Material | Öl auf Leinwand |
| Farbe | Mehrfarbig |
| Breite | 84 cm 84 cm |
| Tiefe | 12 cm 12 cm |
| Höhe | 99 cm 99 cm |







































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