17th-century Lombard painter
Saint Michael the Archangel
Oil on canvas
139 x 75 cm – Framed 156 x 91 cm
Ancient painting of Saint Michael the Archangel, immortalized full-length as a youth of ethereal beauty, simultaneously strong and delicate, with large wings and a shield decorated with grotesques, clad in gleaming armor, indicating his role as prince of the celestial armies.
We see two of his quintessential symbols depicted: the sword with which he defeated the rebel Angel, now subdued at his feet, and the scales with which he weighs souls before their Last Judgment.
This is a fascinating painting by a Lombard painter active in the 17th century, inspired by the Polyptych of the Certosa di Pavia, commissioned by the Duke of Milan, Ludovico Sforza, for the altar of the second chapel on the left, dedicated to Saint Michael.
The original work was executed by Pietro Perugino, dated 1499, and was arranged in two registers: the Eternal Father at the top (still in situ), and the three panels with Saint Michael the Archangel (left), the Adoration of the Child (center), and Saint Raphael and Tobias (right) (1) at the bottom.
The history of this work is interesting: due to the suppression of the Carthusian order in 1782, it was purchased by Count Giacomo Melzi d’Eril and ended up in his collection, finally being sold in 1856 to the National Gallery in London, where it remains today.
Only the cymatium with the Eternal Father remained in situ, while the missing panels were replaced with 17th-century canvas copies.
These copies differ somewhat from Perugino’s originals, due to the lack of a landscape setting (the figures are almost immersed in darkness) and the pictorial style, with chiaroscuro passages interpreted in the manner of Leonardo, and the darkening of Saint Michael’s armor.
Our canvas is inspired by these versions, created to replace Perugino’s originals, which critics most likely attribute to the painter Giacomo Antonio Santagostino (1588-1640).
(1) Certosa di Pavia Museum, Pietro Vannucci known as Perugino (ca. 1450/1524)
Please note:
Good condition. The canvas in the photo is illuminated by artificial gallery lights to improve readability when viewing it online, but it actually appears darker.
ADDITIONAL INFORMATION:
The work is presented in a beautiful gold frame and is sold with a certificate of authenticity and guarantee.
lombardischer Maler aus dem 17. Jahrhundert
Der heilige Erzengel Michael
Öl auf Leinwand
139 x 75 cm – Gerahmt 156 x 91 cm
Antikes Gemälde des heiligen Erzengels Michael, verewigt in voller Länge als Jüngling von ätherischer Schönheit, gleichzeitig stark und zart, mit großen Flügeln und einem mit Grotesken verzierten Schild, gekleidet in eine glänzende Rüstung, die auf seine Rolle als Fürst der himmlischen Armeen hinweist.
Zwei seiner wichtigsten Symbole sind abgebildet: das Schwert, mit dem er den rebellischen Engel besiegte, der nun zu seinen Füßen liegt, und die Waage, mit der er die Seelen vor dem Jüngsten Gericht wiegt.
Es handelt sich um ein faszinierendes Gemälde eines im 17. Jahrhundert tätigen lombardischen Malers, der sich an dem Polyptychon der Certosa di Pavia inspirierte, das der Mailänder Herzog Ludovico Sforza für den Altar der zweiten Kapelle auf der linken Seite in Auftrag gegeben hatte, die dem Heiligen Michael gewidmet ist.
Das ursprüngliche Werk wurde von Pietro Perugino ausgeführt, datiert 1499, und war in zwei Registern angeordnet: oben der Ewige Vater (noch in situ) und unten die drei Tafeln mit dem Erzengel Michael (links), der Anbetung des Kindes (Mitte) und dem Heiligen Raphael und Tobias (rechts) (1).
Die Geschichte dieses Werks ist interessant: Nach der Aufhebung des Kartäuserordens im Jahr 1782 wurde es vom Grafen Giacomo Melzi d’Eril erworben und gelangte in seine Sammlung. 1856 wurde es schließlich an die National Gallery in London verkauft, wo es bis heute erhalten ist.
Nur das Cymatium mit dem Ewigen Vater blieb an Ort und Stelle, während die fehlenden Tafeln durch Leinwandkopien aus dem 17.
Jahrhundert ersetzt. Diese Kopien unterscheiden sich von den Originalen Peruginos durch das Fehlen einer Landschaft (die Figuren sind fast in Dunkelheit getaucht) und durch den Malstil mit Hell-Dunkel-Passagen, die in der Art Leonardos interpretiert wurden, sowie durch die Verdunkelung der Rüstung des Heiligen Michael.
Unsere Leinwand ist von diesen Versionen inspiriert, die als Ersatz für die Originale Peruginos geschaffen wurden und die die Kritiker wahrscheinlich dem Maler Giacomo Antonio Santagostino (1588-1640) zuschreiben.
(1) Museum Certosa di Pavia, Pietro Vannucci, bekannt als Perugino (ca. 1450/1524)
Bitte beachten:
Guter Zustand. Die Leinwand auf dem Foto ist durch künstliches Galerielicht beleuchtet, um die Lesbarkeit bei der Online-Ansicht zu verbessern, aber sie erscheint tatsächlich dunkler.
ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN:
Das Werk wird in einem schönen Goldrahmen präsentiert und mit einem Echtheitszertifikat und einer Garantie verkauft.
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| Epoche | Vor 1890 |
|---|---|
| Jahr | 1650 |
| Produktionszeitraum | Vor 1890 |
| Hergestellt in | Italien |
| Kennzeichnung vorhanden | Dieses Objekt wird dem oben genannten Designer/Hersteller zugeschrieben. Es hat keine Kennzeichnung |
| Stil | Klassisch, Figurative, Gothic, Italian, Louis XIII, Medieval, Mediterranean, Alte Meister, Portraiture, Religious, Renaissance, Barock |
| Zustand | Gut — Dieser Vintage/antike Artikel kann einige Gebrauchsspuren wie Kratzer und andere Zeichen der Zeit aufweisen. |
| Details über Schäden und Restaurierungen |
Leichte altersbedingte Gebrauchsspuren, Altersbedingte Patina, Neu bezogen
|
| Artikelnummer | CYT-2276663 |
| Material | Öl auf Leinwand |
| Farbe | Mehrfarbig |
| Breite | 91 cm 91 cm |
| Tiefe | 12 cm 12 cm |
| Höhe | 156 cm 156 cm |










































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