Jonathan Richardson (London 1665 – 1745)
Portrait of Hans Sloane (Killyleagh 1660 – Chelsea 1753), British physician and naturalist
Oil on canvas
127 x 104 cm. – with an important frame (minor defects and losses) 166 x 144 cm.
Of great charm and prestige, this portrait depicts a gentleman who perfectly embodies the English aesthetic ideal of the late Stuart era, between the late 17th and early 18th centuries, with the rigorous elegance and authority typical of the British nobility and intellectual class.
This is a valuable work by the renowned painter Jonathan Richardson (1667–1745), whose style is distinguished by a sober, realistic, and intellectual portraiture, which redefined English Baroque painting and led it towards the Enlightenment.
Richardson did not seek artificial idealization like his predecessors, but aimed to express the moral dignity, character, and social status of his subjects through solid pictorial execution and a skillful use of light.
Although there are no inscriptions revealing the sitter’s identity, the evident historical and visual similarities allow us to recognize his features as Sir Hans Sloane (Killyleagh, 1660 – Chelsea, 1753), a famous British physician and naturalist, who succeeded Isaac Newton as president of the Royal Society in 1727; Famous for having contributed to the founding of the British Museum in London, bequeathing to the British nation his vast collection of over 70,000 objects, including plants, natural specimens, antiquities, and artifacts, thus forming the museum’s original core.
In the portrait displayed here, we grasp his extraordinary authority: beneath the inevitable and imposing eighteenth-century gray wig, his face presents proud and expressive features, marked by large, dark eyes that gaze directly at the viewer. His gaze expresses not the haughtiness of a nobleman, but rather the pride and composed wisdom of a scientist who dedicated his life to cataloging the natural world.
There are several official portraits—famous ones by Godfrey Kneller or Stephen Slaughter—in which the scientist wears the same majestic gray „long“ wig, brown jacket, and white tie. The proud stance, facial features, and use of color contrasts are almost identical, although each artist follows his own narrative style.
Dialogue on the details of our portrait draws attention to the refined walking stick with its precious handle on which his hand rests, an essential accessory for any self-respecting gentleman, which also ennobles his bearing.
Another noteworthy detail is certainly the choice of setting: outdoors, with a rocky ravine to the left of the sitter, while to the right opens a glimpse of a lush garden, with large, finely detailed trees and plants. Both elements evoke the intellectual’s profound connection with nature, to which the artist wished to pay homage.
ADDITIONAL INFORMATION:
The painting is presented in a beautiful gilded frame and comes with a certificate of authenticity and a descriptive iconographic sheet.
Jonathan Richardson (London 1665 – 1745)
Porträt von Hans Sloane (Killyleagh 1660 – Chelsea 1753), britischer Arzt und Naturforscher
Öl auf Leinwand
127 x 104 cm – mit einem bedeutenden Rahmen (kleinere Mängel und Fehlstellen) 166 x 144 cm
Dieses Porträt von großem Charme und Prestige zeigt einen Gentleman, der das englische ästhetische Ideal der späten Stuart-Ära – zwischen dem späten 17. und frühen 18. Jahrhundert – perfekt verkörpert, mit der für den britischen Adel und die intellektuelle Klasse typischen strengen Eleganz und Autorität.
Es handelt sich um ein wertvolles Werk des renommierten Malers Jonathan Richardson (1667–1745), dessen Stil sich durch eine nüchterne, realistische und intellektuelle Porträtmalerei auszeichnet, die die englische Barockmalerei neu definierte und sie in Richtung der Aufklärung führte.
Richardson strebte keine künstliche Idealisierung wie seine Vorgänger an, sondern wollte die moralische Würde, den Charakter und den sozialen Status seiner Modelle durch eine solide malerische Ausführung und einen gekonnten Einsatz von Licht zum Ausdruck bringen.
Obwohl keine Inschriften die Identität des Dargestellten preisgeben, lassen die offensichtlichen historischen und visuellen Ähnlichkeiten erkennen, dass es sich bei ihm um Sir Hans Sloane (Killyleagh, 1660 – Chelsea, 1753), einem berühmten britischen Arzt und Naturforscher, der 1727 die Nachfolge von Isaac Newton als Präsident der Royal Society antrat; Er ist dafür bekannt, zur Gründung des British Museum in London beigetragen zu haben, indem er der britischen Nation seine umfangreiche Sammlung von über 70.000 Objekten vermachte, darunter Pflanzen, Naturpräparate, Antiquitäten und Artefakte, die den ursprünglichen Kern des Museums bildeten.
Auf dem hier gezeigten Porträt wird seine außergewöhnliche Autorität deutlich: Unter der unvermeidlichen und imposanten grauen Perücke des 18. Jahrhunderts zeigt sein Gesicht stolze und ausdrucksstarke Züge, geprägt von großen, dunklen Augen, die den Betrachter direkt anblicken. Sein Blick drückt nicht die Hochmütigkeit eines Adligen aus, sondern vielmehr den Stolz und die gelassene Weisheit eines Wissenschaftlers, der sein Leben der Erfassung der Natur gewidmet hat.
Es gibt mehrere offizielle Porträts – darunter berühmte Werke von Godfrey Kneller oder Stephen Slaughter –, auf denen der Wissenschaftler dieselbe majestätische graue „lange“ Perücke, eine braune Jacke und eine weiße Krawatte trägt. Die stolze Haltung, die Gesichtszüge und die Verwendung von Farbkontrasten sind nahezu identisch, obwohl jeder Künstler seinem eigenen erzählerischen Stil folgt.
Ein Blick auf die Details unseres Porträts lenkt die Aufmerksamkeit auf den edlen Spazierstock mit seinem kostbaren Griff, auf dem seine Hand ruht – ein unverzichtbares Accessoire für jeden Gentleman, der etwas auf sich hält, und das zudem seine Haltung veredelt.
Ein weiteres bemerkenswertes Detail ist sicherlich die Wahl des Schauplatzes: im Freien, mit einer felsigen Schlucht links vom Porträtierten, während sich rechts ein Blick auf einen üppigen Garten mit großen, fein detaillierten Bäumen und Pflanzen eröffnet. Beide Elemente verdeutlichen die tiefe Verbundenheit des Intellektuellen mit der Natur, der der Künstler seine Ehrerbietung erweisen wollte.
WEITERE INFORMATIONEN:
Das Gemälde wird in einem wunderschönen vergoldeten Rahmen präsentiert und wird mit einem Echtheitszertifikat sowie einem beschreibenden Bildbeschreibungsblatt geliefert.
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| Epoche | Vor 1890 |
|---|---|
| Jahr | 1740 |
| Produktionszeitraum | Vor 1890 |
| Hergestellt in | Vereinigtes Königreich |
| Kennzeichnung vorhanden | Dieses Objekt wird dem oben genannten Designer/Hersteller zugeschrieben. Es hat keine Kennzeichnung |
| Stil | Grand Tour, Louis XIV, Alte Meister, Portraiture, Antik, Barock, Rococo |
| Zustand | Gut — Dieser Vintage/antike Artikel kann einige Gebrauchsspuren wie Kratzer und andere Zeichen der Zeit aufweisen. |
| Details über Schäden und Restaurierungen |
Leichte altersbedingte Gebrauchsspuren, Altersbedingte Patina, Neu bezogen, Zum Teil restauriert
|
| Artikelnummer | CYT-2596086 |
| Material | Öl auf Leinwand |
| Farbe | Mehrfarbig |
| Breite | 144 cm 144 cm |
| Tiefe | 15 cm 15 cm |
| Höhe | 166 cm 166 cm |













































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