The Announcing Angel
Workshop of Vincenzo Carducci, known in Spain as Vicente Carducho (Florence, 1576 – Madrid, 1638)
Attributable to Bartolomé Román (Montoro, c. 1587 – Madrid, 1647)
Oil on canvas
110 x 80 cm – Antique gilded wooden frame 138 x 108 cm.
Notes: At the bottom of the canvas, the inscription: ‚Magna refert mariae supremi iussa tonanti, Gabiel aligeri gloria prima chori‘ („The angel Gabriel, first glory of the winged choir, conveys to Mary the solemn commands of the thundering God“) refers to the moment of the Annunciation.
The proposed work, characterized by a refined sacredness, depicts the Archangel Gabriel full-length as he is about to deliver the supreme announcement to the Virgin, offering her the canonical white lilies, a symbol of purity and chastity. It is a splendid subject, executed with great stylistic quality, likely commissioned for private use and therefore particularly pleasing and easy to place.
The Angel takes the form of a young man of rare beauty, with delicate features, wrapped in a light-colored, draped tunic with gold details on the chest and elaborate sandals encircling his calves, reflecting the late Renaissance and Andalusian Baroque pictorial style inspired by Titian.
The whole is marked by an intense classicism, where a balanced composition directs the viewer’s attention to his angelic face.
Based on these characteristics, we can place its authorship within the circle of the painter Bartolomé Román (Montoro, c. 1587 – Madrid, 1647), an important Spanish painter of the early Baroque period, renowned for his mastery of religious subjects and his monumental cycles of archangels. He worked primarily in Madrid, deeply influenced by the Counter-Reformation.
He was one of the most brilliant disciples of the Tuscan master Vincenzo Carducci, from whom he inherited a taste for balanced compositions and imposing figures. He also refined his skills under the close tutelage of Diego Velázquez, whose naturalistic influence can be seen in several of his mature works.
His main contribution to the history of art lies in the development of the pictorial cycles dedicated to the Seven Archangels and the Guardian Angels, from which our painting is clearly derived, both in terms of compositional and stylistic choices.
During the 17th century, devotion to these celestial figures experienced a strong revival in Spain, and the painter codified a successful iconography in which angels were depicted full-length, with richly detailed robes and specific attributes (flowers, incense burners, or swords), often against a naturalistic backdrop.
We see in his works an artistic language built on a beautiful fusion of the principles of Italian Renaissance art theory with those arising from the practice of the same art in Madrid during the Baroque period.
His creations constituted an absolute reference model, a paradigm of a pictorial style balanced yet surprising in every aspect (drawing, color, composition, iconography), making him an undisputed reference in the Spanish art scene.
ADDITIONAL INFORMATION:
The painting is complete with a beautiful antique frame and comes with a certificate of authenticity and an iconographic .
Der verkündende Engel
Werkstatt von Vincenzo Carducci, in Spanien bekannt als Vicente Carducho (Florenz, 1576 – Madrid, 1638)
Bartolomé Román (Montoro, um 1587 – Madrid, 1647) zugeschrieben
Öl auf Leinwand
110 x 80 cm – Antiker vergoldeter Holzrahmen 138 x 108 cm.
Anmerkungen: Am unteren Rand der Leinwand befindet sich die Inschrift: „Magna refert mariae supremi iussa tonanti, Gabiel aligeri gloria prima chori“ („Der Engel Gabriel, erster Ruhm des geflügelten Chors, überbringt Maria die feierlichen Gebote des donnernden Gottes“), die sich auf den Moment der Verkündigung bezieht.
Das vorgestellte Werk, das sich durch eine raffinierte Sakralität auszeichnet, zeigt den Erzengel Gabriel in voller Figur, wie er im Begriff ist, der Jungfrau die höchste Verkündigung zu überbringen und ihr die kanonischen weißen Lilien darzureichen, ein Symbol für Reinheit und Keuschheit. Es handelt sich um ein prächtiges Motiv, das mit großer stilistischer Qualität ausgeführt wurde, wahrscheinlich für den privaten Gebrauch in Auftrag gegeben wurde und daher besonders ansprechend und leicht zu platzieren ist.
Der Engel erscheint in Gestalt eines jungen Mannes von seltener Schönheit mit zarten Gesichtszügen, gehüllt in eine helle, drapierte Tunika mit goldenen Verzierungen auf der Brust und kunstvollen Sandalen, die seine Waden umschließen, was den von Tizian inspirierten Malstil der Spätrenaissance und des andalusischen Barocks widerspiegelt.
Das Gesamtbild ist von einem intensiven Klassizismus geprägt, wobei eine ausgewogene Komposition den Blick des Betrachters auf sein engelhaftes Gesicht lenkt.
Aufgrund dieser Merkmale lässt sich die Urheberschaft dem Kreis des Malers Bartolomé Román (Montoro, um 1587 – Madrid, 1647), einem bedeutenden spanischen Maler des Frühbarocks, der für seine meisterhafte Darstellung religiöser Sujets und seine monumentalen Erzengelzyklen bekannt war. Er wirkte vorwiegend in Madrid und stand unter starkem Einfluss der Gegenreformation.
Er war einer der brillantesten Schüler des toskanischen Meisters Vincenzo Carducci, von dem er die Vorliebe für ausgewogene Kompositionen und imposante Figuren übernahm. Außerdem verfeinerte er sein Können unter der engen Anleitung von Diego Velázquez, dessen naturalistischer Einfluss in mehreren seiner reifen Werke erkennbar ist.
Sein wichtigster Beitrag zur Kunstgeschichte liegt in der Entwicklung der Bildzyklen, die den sieben Erzengeln und den Schutzengeln gewidmet sind und von denen sich unser Gemälde sowohl in kompositorischer als auch in stilistischer Hinsicht eindeutig ableitet.
Im 17. Jahrhundert erlebte die Verehrung dieser himmlischen Gestalten in Spanien eine starke Wiederbelebung, und der Maler etablierte eine erfolgreiche Ikonografie, in der Engel in voller Größe dargestellt wurden, mit detailreichen Gewändern und spezifischen Attributen (Blumen, Weihrauchfässer oder Schwerter), oft vor einem naturalistischen Hintergrund.
In seinen Werken erkennen wir eine künstlerische Sprache, die auf einer wunderschönen Verschmelzung der Prinzipien der italienischen Kunsttheorie der Renaissance mit denen basiert, die sich aus der Praxis dieser Kunst in Madrid während des Barock ergaben.
Seine Werke stellten ein absolutes Vorbild dar, ein Paradigma eines malerischen Stils, der in jeder Hinsicht (Zeichnung, Farbe, Komposition, Ikonografie) ausgewogen und zugleich überraschend war, was ihn zu einer unbestrittenen Referenz in der spanischen Kunstszene machte.
WEITERE INFORMATIONEN:
Das Gemälde ist mit einem wunderschönen antiken Rahmen versehen und wird mit einem Echtheitszertifikat sowie einer ikonografischen Beschreibung geliefert.
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| Epoche | Vor 1890 |
|---|---|
| Jahr | 1640 |
| Produktionszeitraum | Vor 1890 |
| Hergestellt in | Spanien |
| Kennzeichnung vorhanden | Dieses Objekt wird dem oben genannten Designer/Hersteller zugeschrieben. Es hat keine Kennzeichnung |
| Stil | Klassisch, Figurative, Louis XIII, Mediterranean, Alte Meister, Portraiture, Religious, Spanish, Antik, Barock |
| Zustand | Gut — Dieser Vintage/antike Artikel kann einige Gebrauchsspuren wie Kratzer und andere Zeichen der Zeit aufweisen. |
| Details über Schäden und Restaurierungen |
Leichte altersbedingte Gebrauchsspuren, Altersbedingte Patina, Neu bezogen, Zum Teil restauriert
|
| Artikelnummer | CYT-2578007 |
| Material | Öl auf Leinwand |
| Farbe | Mehrfarbig |
| Breite | 108 cm 108 cm |
| Tiefe | 12 cm 12 cm |
| Höhe | 138 cm 138 cm |













































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