Agostino Carracci (1557-1602) Circle of
Andromeda and the Sea Monster
from an engraving by Agostino Carracci (1557-1602)
Oil on canvas (75 x 59 cm. – Framed 96 x 77 cm.)
The subject of the painting, taken from Ovid’s Metamorphoses, is inspired by the myth of Princess Andromeda, daughter of King Cepheus of Ethiopia and Queen Cassiopeia, tied to a rock and about to be attacked by a sea monster sent by Poseidon at the request of the Nereids.
The heroine’s misfortune was to have a mother who praised her beauty as superior even to that of the Nereids, the sea nymphs and daughters of the god of the sea. According to mythology, the young woman was therefore chained to a rock and offered as a sacrifice to the terrible monster sent to appease the wrath of the nymphs, offended by Cassiopeia’s unforgivable pride.
This myth enjoyed great popularity in Roman Baroque painting, often commissioned as a subject to decorate the sumptuous private rooms of the city’s aristocratic palaces. Despite her Ethiopian origins, Andromeda is immortalized with pale skin, a detail that must have appealed to the tastes of the patrons of the time, who certainly would not have appreciated a dark-skinned figure as a beauty to be admired.
Considering the context, the canvas seems to have been created to offer the viewer an image of a female nude in an extremely sensual, almost erotic pose, as an object of pleasure for aristocratic patrons of the 16th and 17th centuries, who delighted in owning such compositions and displaying them in their collections.
The work, attributed to an artist active in Rome in the 17th century, draws direct inspiration from an engraving by Agostino Carracci, dating back to around 1590 (image 1, https://www.britishmuseum.org/collection/object/P_U-2-154 ).
The beautiful girl is depicted according to an iconography particularly popular with artists of the period, in a pose reminiscent of classical goddesses, completely naked and chained to a rock and, just as Ovid describes it, endowed with great sensuality.
„As soon as he saw her (Perseus, her liberator) bound by her arms to the hard rock, had it not been for the light wind that stirred her hair and the warm tears that fell from her eyes, he would have thought her a statue of marble… without knowing it, he burst into flame and was astonished and enraptured by the image of beauty he had seen…“ (Metamorphoses IV, vv. 672-683).
ADDITIONAL INFORMATION:
The work is sold complete with a gilded wooden frame and comes with a certificate of authenticity and an iconographic .
Agostino Carracci (1557-1602) Kreis der
Andromeda und das Seeungeheuer
nach einem Kupferstich von Agostino Carracci (1557-1602)
Öl auf Leinwand (75 x 59 cm. – Gerahmt 96 x 77 cm.)
Das Thema des Gemäldes, das den Metamorphosen von Ovid entnommen ist, basiert auf dem Mythos der Prinzessin Andromeda, Tochter des Königs Kepheus von Äthiopien und der Königin Kassiopeia, die an einen Felsen gefesselt ist und kurz davor steht, von einem Seeungeheuer angegriffen zu werden, das von Poseidon auf Bitten der Nereiden geschickt wurde.
Das Unglück der Heldin bestand darin, eine Mutter zu haben, die ihre Schönheit als noch schöner als die der Nereiden, der Meeresnymphen und Töchter des Meeresgottes, pries. Der Mythologie zufolge wurde die junge Frau deshalb an einen Felsen gekettet und dem schrecklichen Ungeheuer geopfert, das den Zorn der Nymphen besänftigen sollte, die durch Kassiopeias unverzeihlichen Stolz gekränkt waren.
Dieser Mythos erfreute sich in der römischen Barockmalerei großer Beliebtheit und wurde häufig als Motiv für die prächtigen Privaträume der Adelspaläste der Stadt verwendet. Trotz ihrer äthiopischen Herkunft ist Andromeda mit blasser Haut verewigt, ein Detail, das den Geschmack der damaligen Auftraggeber getroffen haben muss, die eine dunkelhäutige Figur sicher nicht als bewundernswerte Schönheit geschätzt hätten.
In Anbetracht des Kontextes scheint die Leinwand geschaffen worden zu sein, um dem Betrachter ein Bild eines weiblichen Aktes in einer äußerst sinnlichen, fast erotischen Pose zu bieten, als Objekt des Vergnügens für aristokratische Gönner des 16. und 17.
Das Werk, das einem im 17. Jahrhundert in Rom tätigen Künstler zugeschrieben wird, lehnt sich direkt an einen Stich von Agostino Carracci aus der Zeit um 1590 an (Abbildung 1, https://www.britishmuseum.org/collection/object/P U-2-154 ).
Das schöne Mädchen ist in einer bei den Künstlern dieser Zeit besonders beliebten Ikonographie dargestellt, in einer Pose, die an klassische Göttinnen erinnert, völlig nackt und an einen Felsen gekettet und, wie Ovid es beschreibt, mit großer Sinnlichkeit ausgestattet.
„Sobald er sie (Perseus, ihren Befreier) an den Armen an den harten Felsen gefesselt sah, hätte er sie für eine Marmorstatue gehalten, wenn nicht der leichte Wind ihr Haar aufgewühlt hätte und die warmen Tränen aus ihren Augen gefallen wären… ohne es zu wissen, brach er in Flammen aus und war erstaunt und hingerissen von dem Bild der Schönheit, das er gesehen hatte…“ (Metamorphosen IV, Vv. 672-683).
ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN:
Das Werk wird in einem vergoldeten Holzrahmen verkauft und mit einem Echtheitszertifikat und einer ikonografischen Beschreibung versehen.
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| Epoche | Vor 1890 |
|---|---|
| Jahr | 1650 |
| Produktionszeitraum | Vor 1890 |
| Hergestellt in | Italien |
| Kennzeichnung vorhanden | Dieses Objekt wird dem oben genannten Designer/Hersteller zugeschrieben. Es hat keine Kennzeichnung |
| Stil | Klassisch, Coastal, Farmhouse, Figurative, Italian, Louis XIII, Mediterranean, Alte Meister, Portraiture, Religious, Renaissance, Antik, Barock |
| Zustand | Gut — Dieser Vintage/antike Artikel kann einige Gebrauchsspuren wie Kratzer und andere Zeichen der Zeit aufweisen. |
| Details über Schäden und Restaurierungen |
Leichte altersbedingte Gebrauchsspuren, Altersbedingte Patina, Neu bezogen, Zum Teil restauriert
|
| Artikelnummer | CYT-2394776 |
| Material | Öl auf Leinwand |
| Farbe | Mehrfarbig |
| Breite | 77 cm 77 cm |
| Tiefe | 12 cm 12 cm |
| Höhe | 96 cm 96 cm |













































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