Willem Wissing (Amsterdam, 1656 – Stamford, 1687) attributed
Portrait of the Duchess of Marlborough as the Goddess Minerva
Oil on canvas
128 x 103 cm – gilded frame 149 x 125 cm.
Provenance: Old label on the reverse, Wanstead Collection, Essex (auction at Wanstead House, Essex, June 21, 1822, lot 326, page 121 of the catalogue ** see catalogue details)
Note: Based on this label on the reverse, the painting presented here identified as „Portrait of the Duchess of Marlborough as Minerva,“ previously attributed to Willem Wissing, was published in the auction catalogue for the sale of the Wanstead Collection.
In 1822, the entire collection of Wanstead House, one of the most important stately homes in Essex, commissioned in the early 18th century by Sir Richard Child from Scottish architect Colen Campbell in the Palladian style, was sold in a 32-day auction to pay off the huge debts accumulated by the Earl’s heirs.
It is a portrait of an elegant lady depicted with the attributes of the Roman goddess Minerva, namely a large shield, called an aegis, on which she rests her left forearm and a spear proudly held in her right hand. The portrait is believed to be Sarah Churchill (1660–1744), Duchess of Marlborough, one of the most influential people in English history and a friend of Princess Anne of England.
She wears a dress with a plunging neckline, trimmed with lace at the hem and adorned with jewels. She has a delicate, pale complexion and a head with almost black hair, on which she wears a large helmet with a plumed plume. She is turned sideways, gazing out from the painting with her dark eyes.
A high-quality painting, it is a type of portrait typically sought by the nobility, especially in the English, between the seventeenth and eighteenth centuries, where the sitter loved to see himself portrayed as a deity, with allegorical or mythological attributes, to elevate his status and value.
The work, which according to sources belonged to the prestigious collection of Wanstead House in Essex, is traditionally attributed to the painter Willem Wissing (Amsterdam, 1656 – Stamford, 1687), a celebrated Dutch painter of the Baroque period, known primarily as a portraitist at the English court of the Stuarts and whose career flourished in England as the principal artistic heir of Sir Peter Lely.
Following Lely’s death in 1680, Wissing inherited much of his clientele, becoming Godfrey Kneller’s main rival.
Wissing absorbed from Lely the portraiture tradition of using pastoral landscapes or classical deities to flatter patrons, a typical Baroque method of conferring an aura of „sacredness“ or „immortality“ to political power.
He was highly regarded by James II, who sent him to the Netherlands in 1685 to paint the future sovereigns William III of Orange and Mary II. He painted every reigning British monarch from King Charles II to King George I, as well as the most important figures in British society and public life. These works, publicly displayed in royal palaces, were admired and so popular with the public that a large number of patrons, primarily nobles, asked his workshop to paint their family portraits.
His technique reflects the formal elegance and sensuality typical of court portraits of the Stuart era, with a strong emphasis on the subjects‘ nobility and dignity. One of his distinctive traits, which we find here, is his ability to idealize features, giving faces an almost porcelain-like softness, with large eyes and a serene yet distant expression, typical of the high aristocracy.
ADDITIONAL INFORMATION:
The work is sold complete with a gilded frame and comes with a certificate of authenticity and an iconographic .
Willem Wissing (Amsterdam, 1656 – Stamford, 1687), zugeschrieben
Porträt der Herzogin von Marlborough als Göttin Minerva
Öl auf Leinwand
128 x 103 cm – vergoldeter Rahmen 149 x 125 cm.
Provenienz: Altes Etikett auf der Rückseite, Wanstead Collection, Essex (Auktion im Wanstead House, Essex, 21. Juni 1822, Los 326, Seite 121 des Katalogs ** siehe Katalogangaben)
Anmerkung: Basierend auf diesem Etikett auf der Rückseite wurde das hier vorgestellte Gemälde, das als „Porträt der Herzogin von Marlborough als Minerva“ identifiziert und zuvor Willem Wissing zugeschrieben wurde, im Auktionskatalog für den Verkauf der Wanstead-Sammlung veröffentlicht.
Im Jahr 1822 wurde die gesamte Sammlung von Wanstead House, einem der bedeutendsten Herrenhäuser in Essex, das Sir Richard Child im frühen 18. Jahrhundert beim schottischen Architekten Colen Campbell im palladianischen Stil in Auftrag gegeben hatte, in einer 32-tägigen Auktion verkauft, um die enormen Schulden der Erben des Earls zu tilgen.
Es handelt sich um das Porträt einer eleganten Dame, die mit den Attributen der römischen Göttin Minerva dargestellt ist, nämlich einem großen Schild, einer sogenannten Ägide, auf der sie ihren linken Unterarm abstützt, und einem Speer, den sie stolz in ihrer rechten Hand hält. Es wird angenommen, dass es sich bei der Porträtierten um Sarah Churchill (1660–1744) handelt, Herzogin von Marlborough, eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der englischen Geschichte und eine Freundin von Prinzessin Anne von England.
Sie trägt ein Kleid mit tiefem Ausschnitt, das am Saum mit Spitze verziert und mit Juwelen geschmückt ist. Sie hat eine zarte, blasse Haut und fast schwarzes Haar, auf dem sie einen großen Helm mit einer gefiederten Feder trägt. Sie ist seitlich gedreht und blickt mit ihren dunklen Augen aus dem Gemälde.
Es handelt sich um ein hochwertiges Gemälde, eine Art von Porträt, das vor allem im englischen Adel zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert sehr begehrt war. Damals ließ sich der Porträtierte gerne als Gottheit mit allegorischen oder mythologischen Attributen darstellen, um seinen Status und Wert zu erhöhen.
Das Werk, das Quellen zufolge zur renommierten Sammlung von Wanstead House in Essex gehörte, wird traditionell dem Maler Willem Wissing (Amsterdam, 1656 – Stamford, 1687) zugeschrieben, einem gefeierten niederländischen Maler des Barock, der vor allem als Porträtist am englischen Hof der Stuarts bekannt war und dessen Karriere in England als wichtigster künstlerischer Erbe von Sir Peter Lely florierte.
Nach Lelys Tod im Jahr 1680 übernahm Wissing einen Großteil seines Kundenstamms und wurde zum Hauptkonkurrenten von Godfrey Kneller.
Wissing übernahm von Lely die Porträttradition, pastorale Landschaften oder klassische Gottheiten zu verwenden, um den Auftraggebern zu schmeicheln – eine typische barocke Methode, der politischen Macht eine Aura der „Heiligkeit“ oder „Unsterblichkeit“ zu verleihen.
Er genoss hohes Ansehen bei Jakob II., der ihn 1685 in die Niederlande entsandte, um die zukünftigen Herrscher Wilhelm III. von Oranien und Maria II. zu malen. Er malte jeden regierenden britischen Monarchen von König Karl II. bis König Georg I. sowie die wichtigsten Persönlichkeiten der britischen Gesellschaft und des öffentlichen Lebens. Diese Werke, die in königlichen Palästen öffentlich ausgestellt wurden, wurden bewundert und waren in der Öffentlichkeit so beliebt, dass eine große Zahl von Auftraggebern, vor allem Adlige, seine Werkstatt beauftragte, ihre Familienporträts zu malen.
Seine Technik spiegelt die formale Eleganz und Sinnlichkeit wider, die für Hofporträts der Stuart-Ära typisch sind, wobei der Adel und die Würde der Porträtierten stark betont werden. Eines seiner charakteristischen Merkmale, das wir hier vorfinden, ist seine Fähigkeit, Gesichtszüge zu idealisieren und den Gesichtern eine fast porzellanartige Weichheit zu verleihen, mit großen Augen und einem gelassenen, doch distanzierten Ausdruck, wie er für den hohen Adel typisch ist.
WEITERE INFORMATIONEN:
Das Werk wird komplett mit einem vergoldeten Rahmen verkauft und wird mit einem Echtheitszertifikat sowie einer ikonografischen Beschreibung geliefert.
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| Epoche | Vor 1890 |
|---|---|
| Jahr | 1680 |
| Produktionszeitraum | Vor 1890 |
| Hergestellt in | Belgien |
| Kennzeichnung vorhanden | Dieses Objekt wird dem oben genannten Designer/Hersteller zugeschrieben. Es hat keine Kennzeichnung |
| Stil | Belgian, Klassisch, English, Figurative, Louis XIV, Alte Meister, Portraiture, Antik, Barock |
| Zustand | Gut — Dieser Vintage/antike Artikel kann einige Gebrauchsspuren wie Kratzer und andere Zeichen der Zeit aufweisen. |
| Details über Schäden und Restaurierungen |
Leichte altersbedingte Gebrauchsspuren, Altersbedingte Patina, Neu bezogen, Zum Teil restauriert
|
| Artikelnummer | CYT-2507001 |
| Material | Öl auf Leinwand |
| Farbe | Mehrfarbig |
| Breite | 125 cm 125 cm |
| Tiefe | 12 cm 12 cm |
| Höhe | 149 cm 149 cm |










































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