Louis Icart (1888 – 1950)
The Professor
from „The Life of Breasts“
Original colour Etching and Aquatint
Size: 28 x 23 cm
Year: 1945
Original and only edition
Total edition of 200
Numbered 129 in the edition page
(very rare)
Excellent condition
—
THE PORTFOLIO
„La Vie des Seins“ (The Life of Breasts) is an exquisite and rare illustrated portfolio published in Paris in 1945.
This work stands as a fascinating example of late Art Deco elegance, created during a pivotal moment in French history.
While the text is credited to „Docteur Jacobus“, the true soul of the volume lies in the mastery of its illustrator, Louis Icart (1888–1950).
Icart, the preeminent artist of Parisian „boudoir“ style, provided fifteen original color etchings for the suite, including five impressive double-page spreads. The portfolio is presented as a „pseudo-medical“ or satirical treatise, exploring the aesthetic and anatomical varieties of the female form with titles like „Virgin Breasts“ or „Granular Areola.“ Despite the clinical-sounding theme, Icart’s artistic touch remains delicate, sophisticated, and ethereal.
His use of drypoint and aquatint captures the „Parisian Eve“ with the lightness and romanticism that made him a global icon of the 1920s and 30s. Printed in a very limited edition of 200 copies, La Vie des Seins is highly sought after by collectors today. It represents a mature stage of Icart’s career, blending his signature erotic charm with the refined craftsmanship of mid-century French editions.
THIS VERY ARTWORK
The engraving titled „The Professor“ is one of the most emblematic and ironic pieces in the entire suite.
Unlike other plates that focus purely on the female figure, a male figure appears here: the „Professor“. He is depicted as a distinguished man, often with glasses and an erudite aura, intent on examining or „teaching“ the aesthetic characteristics of the female breast.
The scene is a satire of academic pedantry. The professor observes the female body not with passionate desire, but with the coldness of an expert analysing a rare specimen or an experiment. This contrast between the sensual beauty of the sculpture and the man’s clinical approach creates a comic and slightly surreal effect.
It represents the core concept of the portfolio: transforming physical attraction into a „science.“ It is the moment where the observer (and the reader) is invited to view the body not as a taboo, but as an object of both artistic and scientific study.
In short, it is the artwork that best embodies the spirit of the portfolio: merging the high-brow (science, teaching, the professor) with the carnal (desire, eroticism, anatomy), all filtered through the timeless elegance of Art Deco.
—
This listing is for the original etching and aquatint by Louis Icart. The colophon and edition page are pictured as proof of authenticity; high-resolution scans and a certificate of authenticity can be provided to the buyer upon request.
Louis Icart (1888–1950)
Der Professor
aus „Das Leben der Brüste“
Original-Farbradierung und Aquatinta
Maße: 28 x 23 cm
Jahr: 1945
Original- und einzige Auflage
Gesamtauflage: 200
Nummeriert mit 129 auf der Auflagenseite
(sehr selten)
Hervorragender Zustand
—
DAS PORTFOLIO
„La Vie des Seins“ (Das Leben der Brüste) ist ein exquisites und seltenes illustriertes Portfolio, das 1945 in Paris veröffentlicht wurde.
Dieses Werk ist ein faszinierendes Beispiel für die Eleganz des späten Art déco, entstanden in einer entscheidenden Phase der französischen Geschichte.
Während der Text „Docteur Jacobus“ zugeschrieben wird, liegt die wahre Seele des Bandes in der Meisterschaft seines Illustrators, Louis Icart (1888–1950).
Icart, der herausragende Künstler des Pariser „Boudoir“-Stils, steuerte fünfzehn originale Farbradierungen zu der Sammlung bei, darunter fünf beeindruckende Doppelseiten. Das Portfolio präsentiert sich als „pseudomedizinische“ oder satirische Abhandlung, die die ästhetischen und anatomischen Variationen der weiblichen Form mit Titeln wie „Jungfräuliche Brüste“ oder „Körniger Warzenhof“ untersucht. Trotz des klinisch anmutenden Themas bleibt Icarts künstlerischer Ansatz zart, raffiniert und ätherisch.
Sein Einsatz von Kaltnadelradierung und Aquatinta fängt die „Pariser Eva“ mit jener Leichtigkeit und Romantik ein, die ihn zu einer weltweiten Ikone der 1920er und 30er Jahre machte. In einer streng limitierten Auflage von 200 Exemplaren gedruckt, ist „La Vie des Seins“ heute bei Sammlern sehr begehrt. Es repräsentiert eine reife Phase in Icarts Karriere und verbindet seinen charakteristischen erotischen Charme mit der raffinierten Handwerkskunst französischer Editionen der Mitte des Jahrhunderts.
DIESES KONKRETE KUNSTWERK
Der Stich mit dem Titel „Der Professor“ ist eines der symbolträchtigsten und ironischsten Werke der gesamten Serie.
Im Gegensatz zu anderen Tafeln, die sich ausschließlich auf die weibliche Figur konzentrieren, erscheint hier eine männliche Figur: der „Professor“. Er wird als vornehmer Mann dargestellt, oft mit Brille und einer gelehrten Ausstrahlung, der darauf bedacht ist, die ästhetischen Merkmale der weiblichen Brust zu untersuchen oder zu „lehren“.
Die Szene ist eine Satire auf akademische Pedanterie. Der Professor betrachtet den weiblichen Körper nicht mit leidenschaftlichem Verlangen, sondern mit der Kühle eines Experten, der ein seltenes Exemplar oder ein Experiment analysiert. Dieser Kontrast zwischen der sinnlichen Schönheit der Skulptur und der klinischen Herangehensweise des Mannes erzeugt einen komischen und leicht surrealen Effekt.
Er verkörpert das Kernkonzept des Portfolios: die Umwandlung körperlicher Anziehung in eine „Wissenschaft“. Es ist der Moment, in dem der Betrachter (und der Leser) dazu eingeladen wird, den Körper nicht als Tabu, sondern als Gegenstand sowohl künstlerischer als auch wissenschaftlicher Betrachtung zu sehen.
Kurz gesagt, es ist das Kunstwerk, das den Geist des Portfolios am besten verkörpert: die Verschmelzung des Hochgeistigen (Wissenschaft, Lehre, der Professor) mit dem Sinnlichen (Begierde, Erotik, Anatomie), alles gefiltert durch die zeitlose Eleganz des Art déco.
—
Dieses Angebot bezieht sich auf die Originalradierung und Aquatinta von Louis Icart. Das Kolophon und die Auflagenseite sind als Echtheitsnachweis abgebildet; hochauflösende Scans und ein Echtheitszertifikat können dem Käufer auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.
Klicken Sie hier für die vollständige BeschreibungSchließen
| Epoche | 1920 bis 1949 |
|---|---|
| Jahr | 1945 |
| Produktionszeitraum | 1940 bis 1949 |
| Hergestellt in | Frankreich |
| Kennzeichnung vorhanden | Dieses Objekt wurde auf der Grundlage von Archivunterlagen wie Vintage-Katalogen, Einträgen von Designern oder anderen Literaturquellen zugeordnet |
| Stil | French, Art Deco |
| Zustand | Ausgezeichnet — Dieses Vintage/antike Objekt ist in nahezu originalem Zustand. Es kann minimale Gebrauchsspuren und/oder kleinere Restaurierungen aufweisen. |
| Artikelnummer | YWW-2522202 |
| Material | Radierung, Papier |
| Farbe | Mehrfarbig |
| Breite | 23 cm 23 cm |
| Tiefe | 1 cm 0.1 cm |
| Höhe | 28 cm 28 cm |



























Reviews
There are no reviews yet.