A highly decorative set of later hand coloured copper dressage engravings c1760 by Johann Elias Ridinger illustrating the classical movements of the haute école (high school) of riding—the advanced dressage exercises taught in the great European riding academies.
The „Representation of several lessons belonging to the art of riding“ refers to the renowned copperplate equestrian series by the German master Johann Elias Ridinger (1698–1767). Known as the Kleine Reitschule (The New Riding School), these 18th-century engravings intricately document the principles of Haute École (classical dressage) and daily lessons at European riding academies.
These hand coloured plates dating back nearly 266 years have been cleaned by a established professional conservator.
Ridinger spent three years studying and sketching animals directly at a riding school in Regensburg. This hands-on observation gave his etchings an exceptional level of biomechanical accuracy. His works feature text in both German and French, reflecting the period’s pan-European approach to equestrian art.
Original, hand-coloured prints or full book folios of Ridinger’s work remain highly sought after by art collectors and equestrian historians.
The captions are in German and French, which was common for riding manuals intended for an international aristocratic audience.
The plates are signed “J. E. R.”, which corresponds to Johann Elias Ridinger (1698–1767), the famous German animal painter and engraver. Ridinger is often anglicized as “Rindiger” in auction s and old inventories.
The subjects shown are classic manege exercises:
Travers sur la volte (travers on a circle)
À demi airaire sur la ligne (half-air movement on a line)
Ballotade
Demie Capriole
Terre à Terre
Trot du manège à la muraille
These are all movements associated with the classical schools of riding later preserved at places like the Spanish Riding School.
Johann Elias Ridinger (16 February 1698 in Ulm – 10 April 1767 in Augsburg) was a German painter, engraver, draughtsman and publisher. He is considered one of the most famous German engravers of animals, particularly horses, hounds and hunting scenes. His art was also depicted on Meissen porcelain giving wide recognition in his time.
He learned the art of engraving from Georg Philipp Rugendas. On the recommendation of Gabriel Spitzel he worked for Wolf, Freiherr von Metternich (1706–1731), he spent three years in Regensburg: his coursing and visits to the riding school there proved decisive for his development. His engraved, etched and scratched sheets show the animals in characteristic movements and positions in a landscape environment. The ornamental movements in his works show visibly Rococo stylistic tendencies. He returned to Augsburg and studied engraving and etching under Georg Philipp Rugendas the Elder (1666–1742).
Ridinger married Jacobina zur Helle, the widow of his friend Johannes Seuter in 1723 and shortly after founded his own art publishing house in Augsburg, where most of his works appeared.
In 1757 he worked as an assessor at the Protestant Marriage Court and in 1759 he became the director of the Augsburg Stadtakademie.
Nearly 1,600 prints were produced by his firm of which 1,200 depict animals. His drawings were often executed with precision and taste and hence his work was held in high esteem and was also transferred to decoration, porcelain and ceramics.
He died from a stroke at the age of 69. His sons Martin Elias and Johann Jakob continued to produce prints from his original copperplates.
Ein äußerst kunstvoller Satz später handkolorierter Kupferstiche zur Dressur aus der Zeit um 1760 von Johann Elias Ridinger, der die klassischen Bewegungen der „Haute École“ (Hohe Schule) des Reitens illustriert – die fortgeschrittenen Dressurübungen, die an den großen europäischen Reitakademien gelehrt wurden.
Die „Darstellung verschiedener Lektionen der Reitkunst“ bezieht sich auf die berühmte Reitsport-Kupferstichserie des deutschen Meisters Johann Elias Ridinger (1698–1767). Diese als „Kleine Reitschule“ (Die neue Reitschule) bekannten Kupferstiche aus dem 18. Jahrhundert dokumentieren detailliert die Prinzipien der Haute École (klassische Dressur) und den täglichen Unterricht an europäischen Reitakademien.
Diese fast 266 Jahre alten, handkolorierten Tafeln wurden von einem etablierten professionellen Restaurator gereinigt.
Ridinger verbrachte drei Jahre damit, Tiere direkt in einer Reitschule in Regensburg zu studieren und zu skizzieren. Diese Beobachtungen aus erster Hand verliehen seinen Radierungen ein außergewöhnliches Maß an biomechanischer Genauigkeit. Seine Werke enthalten Texte sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch, was den paneuropäischen Ansatz der Reitkunst jener Zeit widerspiegelt.
Original-Handkolorate oder vollständige Buchfolianten von Ridingers Werken sind bei Kunstsammlern und Reitsporthistorikern nach wie vor sehr begehrt.
Die Bildunterschriften sind auf Deutsch und Französisch verfasst, was für Reitlehrbücher, die sich an ein internationales aristokratisches Publikum richteten, üblich war.
Die Tafeln sind mit „J. E. R.“ signiert, was für Johann Elias Ridinger (1698–1767) steht, den berühmten deutschen Tiermaler und Kupferstecher. In Auktionskatalogen und alten Inventarlisten wird Ridinger oft als „Rindiger“ anglisiert.
Die dargestellten Motive sind klassische Manegenübungen:
Travers sur la volte (Travers auf einem Kreis)
À demi airaire sur la ligne (Halb-Aire-Bewegung auf einer Linie)
Ballotade
Demie Capriole
Terre à Terre
Trot du manège à la muraille
All dies sind Bewegungen, die mit den klassischen Reitschulen in Verbindung stehen, wie sie später an Orten wie der Spanischen Reitschule bewahrt wurden.
Johann Elias Ridinger (16. Februar 1698 in Ulm – 10. April 1767 in Augsburg) war ein deutscher Maler, Kupferstecher, Zeichner und Verleger. Er gilt als einer der berühmtesten deutschen Kupferstecher von Tieren, insbesondere von Pferden, Hunden und Jagdszenen. Seine Kunst fand auch auf Meissener Porzellan ihren Niederschlag, was ihm zu seiner Zeit große Anerkennung verschaffte.
Die Kunst des Kupferstichs erlernte er bei Georg Philipp Rugendas. Auf Empfehlung von Gabriel Spitzel arbeitete er für Wolf, Freiherr von Metternich (1706–1731), und verbrachte drei Jahre in Regensburg: Seine Jagdausflüge und Besuche der dortigen Reitschule erwiesen sich als entscheidend für seine Entwicklung. Seine Stiche, Radierungen und Kratzstiche zeigen die Tiere in charakteristischen Bewegungen und Posen in einer landschaftlichen Umgebung. Die ornamentalen Elemente in seinen Werken weisen deutlich stilistische Tendenzen des Rokoko auf. Er kehrte nach Augsburg zurück und studierte Kupferstich und Radierung bei Georg Philipp Rugendas dem Älteren (1666–1742).
Ridinger heiratete 1723 Jacobina zur Helle, die Witwe seines Freundes Johannes Seuter, und gründete kurz darauf seinen eigenen Kunstverlag in Augsburg, in dem die meisten seiner Werke erschienen.
Im Jahr 1757 war er als Beisitzer am evangelischen Ehescheidungsgericht tätig und wurde 1759 Direktor der Augsburger Stadtakademie.
In seiner Druckerei entstanden fast 1.600 Druckgrafiken, von denen 1.200 Tiere darstellen. Seine Zeichnungen waren oft präzise und geschmackvoll ausgeführt, weshalb sein Werk hoch geschätzt wurde und auch für Dekorationen, Porzellan und Keramik verwendet wurde.
Er starb im Alter von 69 Jahren an einem Schlaganfall. Seine Söhne Martin Elias und Johann Jakob setzten die Produktion von Kupferstichen nach seinen Originalvorlagen fort.
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| Epoche | Vor 1890 |
|---|---|
| Jahr | 1760 |
| Produktionszeitraum | Vor 1890 |
| Hergestellt in | Deutschland |
| Kennzeichnung vorhanden | Dieses Objekt wird dem oben genannten Designer/Hersteller zugeschrieben. Es hat keine Kennzeichnung |
| Stil | Klassisch |
| Zustand | Sehr gut — Dieser Vintage/antike Artikel hat keine Mängel, kann jedoch leichte Gebrauchsspuren aufweisen. |
| Details über Schäden und Restaurierungen |
Komplett restauriert, Diese handkolorierten Tafeln, die fast 266 Jahre alt sind, wurden von einem renommierten professionellen Restaurator gereinigt, gerahmt, doppelt aufgezogen und hinter Glas gesetzt.
These hand coloured plates dating back nearly 266 years have been cleaned by a established professional conservator, Framed, Double Mounted and Glazed
Automatisch generierte Übersetzung |
| Artikelnummer | FSZ-2580119 |
| Material | Radierung |
| Farbe | Mehrfarbig |
| Breite | 68 cm 68 cm |
| Tiefe | 3 cm 2.5 cm |
| Höhe | 55 cm 55 cm |






































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