Architectural ribbed “grill” façade element designed by Jean Prouvé and manufactured by Compagnie industrielle du matériel de transport in Neuilly-sur-Seine, France, 1957. This panel formed part of the INSA Lyon Doua Campus buildings in Villeurbanne, completed in 1957. Conceived as an insulating architectural component, the element is executed in pressed aluminium and filled with foam, combining structural lightness with thermal performance. This panel was one of 3 sizes used in the building, being the largest size. The so-called “grill” panels by C.I.M.T. were selected across the teaching buildings and the restaurant for their technical precision and their capacity to adapt to a modular architectural language. Their ribbed surface not only reinforces the panel structurally but also creates a subtle rhythm of light and shadow, transforming a purely functional façade element into a refined visual composition. Removed from its original context and presented on the wall, the panel reads as a sculptural object, a distilled fragment of post-war modernist architecture. Jean Prouvé (1901–1984) remains one of the most influential figures in the dialogue between architecture and industrial production. Trained as a metalworker, he moved from traditional wrought iron to the innovative use of folded sheet steel and aluminium, developing a vocabulary rooted in construction rather than decoration. His work consistently explored the relationship between form, material, and fabrication, resulting in buildings and components that could be efficiently produced, transported, and assembled. Central to Prouvé’s philosophy was the idea that architecture should be conceived through its method of making. His collaboration with engineers and industrial manufacturers such as C.I.M.T. exemplifies this approach, where technical ingenuity and architectural clarity merge into a coherent whole. from post-war schools to prefabricated housing and façade systems such as this, his work reflects a humanist vision in which innovation serves both function and society, securing his legacy as a defining figure in 20th-century design and architecture. Provenance; INSA Lyon Doua Campus buildings in Villeurbanne, 1957.
Literature: Jean Prouvé, Oeuvre Complète Vol. 4: 1954-1984, Peter Sulzer, Birkhäuser, 2008, referenced under nos. 1332 and following, pp. 124-131 Priced and sold individually, 8 available.
Architektonisches, geripptes „Gitter“-Fassadenelement, entworfen von Jean Prouvé und hergestellt von der Compagnie industrielle du matériel de transport in Neuilly-sur-Seine, Frankreich, 1957. Diese Platte war Teil der 1957 fertiggestellten Gebäude des INSA Lyon Doua Campus in Villeurbanne. Das als isolierendes Bauelement konzipierte Element besteht aus gepresstem Aluminium und ist mit Schaumstoff gefüllt, wodurch strukturelle Leichtigkeit mit thermischer Leistungsfähigkeit kombiniert wird. Diese Platte war eine von drei im Gebäude verwendeten Größen und stellte die größte dar. Die sogenannten „Gitter“-Platten von C.I.M.T. wurden aufgrund ihrer technischen Präzision und ihrer Eignung für eine modulare Architektursprache für die Lehrgebäude und das Restaurant ausgewählt. Ihre gerippte Oberfläche verstärkt nicht nur die strukturelle Festigkeit der Platte, sondern erzeugt auch einen subtilen Rhythmus aus Licht und Schatten, wodurch ein rein funktionales Fassadenelement in eine raffinierte visuelle Komposition verwandelt wird. Aus ihrem ursprünglichen Kontext herausgelöst und an der Wand präsentiert, wirkt die Platte wie ein skulpturales Objekt, ein destilliertes Fragment der modernistischen Architektur der Nachkriegszeit. Jean Prouvé (1901–1984) bleibt eine der einflussreichsten Figuren im Dialog zwischen Architektur und industrieller Produktion. Als gelernter Metallbauer wandte er sich vom traditionellen Schmiedeeisen dem innovativen Einsatz von gefaltetem Stahlblech und Aluminium zu und entwickelte ein Vokabular, das eher im Bauen als in der Dekoration verwurzelt war. In seinem Werk erforschte er konsequent das Verhältnis zwischen Form, Material und Fertigung, was zu Gebäuden und Bauteilen führte, die effizient produziert, transportiert und montiert werden konnten. Im Zentrum von Prouvés Philosophie stand die Idee, dass Architektur durch ihre Herstellungsweise konzipiert werden sollte. Seine Zusammenarbeit mit Ingenieuren und industriellen Herstellern wie C.I.M.T. veranschaulicht diesen Ansatz, bei dem technischer Einfallsreichtum und architektonische Klarheit zu einem stimmigen Ganzen verschmelzen. Von Nachkriegsschulen bis hin zu Fertighäusern und Fassadensystemen wie diesem spiegelt sein Werk eine humanistische Vision wider, in der Innovation sowohl der Funktion als auch der Gesellschaft dient, und sichert ihm damit seinen Platz als prägende Figur des Designs und der Architektur des 20. Jahrhunderts. Herkunft: Gebäude des INSA Lyon Doua Campus in Villeurbanne, 1957.
Literatur: Jean Prouvé, Oeuvre Complète Band 4: 1954–1984, Peter Sulzer, Birkhäuser, 2008, aufgeführt unter den Nr. 1332 ff., S. 124–131. Preis und Verkauf einzeln, 8 Stück verfügbar.
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| Kreateur | Jean Prouvé |
|---|---|
| Hersteller | Jean Prouvé (Designer) |
| Design Epoche | 1950 bis 1959 |
| Jahr | 1957 |
| Produktionszeitraum | 1950 bis 1959 |
| Hergestellt in | Frankreich |
| Kennzeichnung vorhanden | Dieses Objekt wird dem oben genannten Designer/Hersteller zugeschrieben. Es hat keine Kennzeichnung |
| Stil | Vintage |
| Zustand | Sehr gut — Dieser Vintage/antike Artikel hat keine Mängel, kann jedoch leichte Gebrauchsspuren aufweisen. |
| Artikelnummer | NVG-2530299 |
| Details über Schäden und Restaurierungen |
Altersbedingte Abnutzungsspuren und Patina
Age related user wear and patina
Automatisch generierte Übersetzung |
| Material | Aluminium |
| Farbe | Terrakotta |
| Breite | 110 cm 110 cm |
| Tiefe | 8 cm 8 cm |
| Höhe | 170 cm 170 cm |




















































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