Claude Vignon (Tours, 1593 – Paris, 1670)
Portrait of a Singer in a Doublet
circa 1625
Oil on canvas (105 x 79 cm – Framed 120 x 94 cm)
The work has been the subject of a detailed study by Dr. Daniele Fiore (2019).
We present this interesting portrait of a young singer, immortalized from the front while holding his score, elegantly dressed in a damask doublet with puffed sleeves, from which emerges a shirt with a soft collar, cinched at the waist with a sash, in typical Renaissance fashion.
The sitter is depicted with a disheveled hairstyle, as if he had just been hit by a gust of wind that ruffled his hair and bent the corner of the sheet of music, revealing several capital letters (the first, cruciform, perhaps an „F“; the second, a „B“ with a probable apical sign; the third, a „C“).
In this sense, the facial expression, with the mouth open as if reaching for the perfect note and the gaze turned upward, leaves one wondering whether those eyes are searching for the perfect note or cursing the unexpected draft.
The young man’s intense gaze seems so lost in a „dreamy distance“ that it makes him fascinating, emphasized by the soft rendering of the light that defines the volumes of his face.
His pose is also curious, with his left hand held under his jacket, giving the impression of a relaxed posture, as if the young man were improvising a song with his hand in his pocket and his right hip resting with his elbow on a balustrade.
An analysis of the composition and style would allow us to compare the execution to the French artist Claude Vignon (Tours, 1593 – Paris, 1670), illustrating a subject typical of the figurative repertoire conceived by the great master, very close to the world of music.
In his portraits, Vignon skillfully modulated Caravaggio’s chiaroscuro with the light colors favored by his fellow French artists working in Rome and Venice. The rich chromatic material, Vignon’s distinctive signature, converges here in a rapid, frayed brushstroke.
After studying in Paris with Jacob Bunel, one of the most famous masters of the reign of Henry IV, he moved to Rome to complete his training (c. 1610–1623) under the influence of Caravaggio and his followers. He distinguished himself with an eclectic style, characterized by bright colors, thick brushstrokes, and a distinctive expressiveness, with a free and theatrical composition.
Based on this attribution, confirmed by a study on the painting by Dr. Daniele Fiore in 2019, the painting in question could be part of the „Triptych of the Singers“ that Claude Vignon is said to have executed in the 1620s. This work, in addition to the painting presented here, consists of two other canvases, one currently at the Louvre in Paris and the other auctioned at Sotheby’s in December 2008.
ADDITIONAL INFORMATION:
The painting is sold complete with a beautiful gilded frame and comes with a certificate of authenticity and an iconographic.
Claude Vignon (Tours, 1593 – Paris, 1670) Porträt eines Sängers in einem Wamse, um 1625 Öl auf Leinwand (105 x 79 cm – gerahmt 120 x 94 cm) Das Werk war Gegenstand einer detaillierten Studie von Dr. Daniele Fiore (2019).
Wir präsentieren dieses interessante Porträt eines jungen Sängers, der von vorne verewigt wurde, während er seine Noten hält, elegant gekleidet in einem Damastwams mit Puffärmeln, aus dem ein Hemd mit weichem Kragen hervortritt, das in typischer Renaissance-Manier mit einer Schärpe in der Taille gebunden ist.
Der Porträtierte ist mit zerzaustem Haar dargestellt, als wäre er gerade von einer Windböe erfasst worden, die sein Haar zerzaust und die Ecke des Notenblatts umgeknickt hat, wodurch mehrere Großbuchstaben sichtbar werden (der erste, kreuzförmig, vielleicht ein „F”; der zweite, ein „B” mit einem wahrscheinlichen Apikalzeichen; der dritte, ein „C”).
In diesem Sinne lässt der Gesichtsausdruck mit dem offenen Mund, als würde er nach der perfekten Note suchen, und dem nach oben gerichteten Blick die Frage offen, ob diese Augen nach der perfekten Note suchen oder den unerwarteten Luftzug verfluchen.
Der intensive Blick des jungen Mannes scheint so verloren in einer „verträumten Ferne” zu sein, dass er faszinierend wirkt, was durch die weiche Wiedergabe des Lichts, das die Volumen seines Gesichts definiert, noch unterstrichen wird. Auch seine Haltung ist merkwürdig, da er seine linke Hand unter seiner Jacke hält, was den Eindruck einer entspannten Haltung vermittelt, als würde der junge Mann mit der Hand in der Tasche und dem rechten Ellbogen auf einer Balustrade eine Melodie improvisieren.
Eine Analyse der Komposition und des Stils würde es uns ermöglichen, die Ausführung mit dem französischen Künstler Claude Vignon (Tours, 1593 – Paris, 1670) zu vergleichen, der ein für das figurative Repertoire des großen Meisters typisches Motiv illustriert, das der Welt der Musik sehr nahe ist.
In seinen Porträts modulierte Vignon gekonnt Caravaggios Hell-Dunkel-Kontraste mit den hellen Farben, die seine französischen Künstlerkollegen in Rom und Venedig bevorzugten. Das reichhaltige chromatische Material, Vignons unverwechselbare Handschrift, vereint sich hier in einem schnellen, ausgefransten Pinselstrich.
Nach seinem Studium in Paris bei Jacob Bunel, einem der berühmtesten Meister der Regierungszeit Heinrichs IV., zog er nach Rom, um seine Ausbildung (ca. 1610–1623) unter dem Einfluss Caravaggios und seiner Anhänger zu vervollständigen. Er zeichnete sich durch einen eklektischen Stil aus, der sich durch leuchtende Farben, dicke Pinselstriche und eine unverwechselbare Ausdruckskraft mit einer freien und theatralischen Komposition auszeichnete.
Basierend auf dieser Zuschreibung, die durch eine Studie von Dr. Daniele Fiore aus dem Jahr 2019 bestätigt wurde, könnte das fragliche Gemälde Teil des „Triptychons der Sänger” sein, das Claude Vignon in den 1620er Jahren geschaffen haben soll. Dieses Werk besteht neben dem hier vorgestellten Gemälde aus zwei weiteren Leinwänden, von denen sich eine derzeit im Louvre in Paris befindet und die andere im Dezember 2008 bei Sotheby’s versteigert wurde. ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN: Das Gemälde wird komplett mit einem schönen vergoldeten Rahmen verkauft und wird mit einem Echtheitszertifikat und einer ikonografischen Beschreibung geliefert.
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| Epoche | Vor 1890 |
|---|---|
| Jahr | 1625 |
| Produktionszeitraum | Vor 1890 |
| Hergestellt in | Frankreich |
| Kennzeichnung vorhanden | Dieses Objekt wird dem oben genannten Designer/Hersteller zugeschrieben. Es hat keine Kennzeichnung |
| Stil | Klassisch, Figurative, French, Louis XIII, Mediterranean, Alte Meister, Portraiture, Renaissance, Barock |
| Zustand | Gut — Dieser Vintage/antike Artikel kann einige Gebrauchsspuren wie Kratzer und andere Zeichen der Zeit aufweisen. |
| Details über Schäden und Restaurierungen |
Leichte altersbedingte Gebrauchsspuren, Altersbedingte Patina, Neu bezogen, Zum Teil restauriert
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| Artikelnummer | CYT-2471358 |
| Material | Öl auf Leinwand |
| Farbe | Mehrfarbig |
| Breite | 94 cm 94 cm |
| Tiefe | 12 cm 12 cm |
| Höhe | 120 cm 120 cm |










































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