Vanitas with a Sleeping Cherub on a Carpet, Flowers, a Violin, a Globe, Hourglasses, and Pomegranates
Circle of Antonio Tibaldi (Rome, c. 1635 – post-1675)
Oil on canvas (70 x 150 cm – Framed 82 x 162 cm)
The subject of this work is fascinating and rich in allegorical meaning, whispering the fragility of life through the contrast between the sweetness of childhood and the severity of the objects that surround it.
At the center of the scene, a small sleeping boy—a Cupid or perhaps an allegory of childhood—rests soundly: he is the image of absolute peace, unaware of the passage of time, yet surrounded by symbols that recall its flight.
The painting is therefore a triumph of details that compose a refined „Vanitas,“ a term used to describe a genre of still life, primarily popular in the Baroque period, symbolizing the transience of earthly pleasures, inviting the viewer to contemplate the inexorable passage of time.
While the child dreams, the world around him speaks of the beauty and brevity of existence, and thus the violin and the lush bouquet of flowers represent the pleasures of the senses: the melody that fades as soon as it is played and the petals that wither. The large globe and two hourglasses continue, alluding to the vastness of the world and the smallness of man in the face of time, while the ripe fruit, here pomegranates, recalls the transience of life and its riches.
The atmosphere is intimate, almost crepuscular, with the light caressing the child’s golden curls and making the gold threads of the cushions shimmer, casting the background in a deep, mysterious shadow. This play of contrasts not only creates depth, but also imbues each object with an almost theatrical tension.
Given the compositional typology and formal choices, our canvas is likely to be attributed to the Roman milieu of the 17th century, specifically to an artist close to the painter Antonio Tibaldi (Rome, c. 1635 – documented until 1675), a talented imitator of Francesco Fieravino, known as Maltese, and therefore a highly regarded painter of still lifes similar to those of his master.
Tibaldi worked primarily in Rome, where his presence and fame are evidenced by the many compositions that have been restored to him in recent times. In these, he adapted Maltese’s pictorial mastery into a personal, delicate, and captivating creativity; these canvases, closely resembling ours, were held in the most important public and private collections, such as those of the Albani, Barberini, Chigi, and Colonna families.
It is also true that the Roman master’s paintings influenced the development of numerous still life painters both in Italy and Europe; thus, the importance of Tibaldi as a bridge between Italian still life and that of the rest of Europe is increasingly becoming clear.
ADDITIONAL INFORMATION:
The painting is sold complete with a beautiful wooden frame and comes with a certificate of authenticity and an iconographic
Vanitas mit einem schlafenden Cherub auf einem Teppich, Blumen, einer Geige, einem Globus, Sanduhren und Granatäpfeln
Umkreis von Antonio Tibaldi (Rom, um 1635 – nach 1675)
Öl auf Leinwand (70 x 150 cm – gerahmt 82 x 162 cm)
Das Sujet dieses Werks ist faszinierend und reich an allegorischer Bedeutung; es flüstert von der Vergänglichkeit des Lebens durch den Kontrast zwischen der Unschuld der Kindheit und der Strenge der Objekte, die sie umgeben.
Im Zentrum der Szene ruht ein kleiner schlafender Junge – ein Amor oder vielleicht eine Allegorie der Kindheit – tief und fest: Er ist das Abbild absoluter Ruhe, unbewusst des Vergehens der Zeit, und doch umgeben von Symbolen, die an deren Vergänglichkeit erinnern.
Das Gemälde ist somit ein Triumph der Details, die ein raffiniertes „Vanitas“-Stillleben bilden – ein Begriff, der ein vor allem im Barock beliebtes Genre beschreibt, das die Vergänglichkeit irdischer Freuden symbolisiert und den Betrachter dazu einlädt, über den unaufhaltsamen Lauf der Zeit nachzudenken.
Während das Kind träumt, erzählt die Welt um ihn herum von der Schönheit und Vergänglichkeit des Daseins, und so stehen die Geige und der üppige Blumenstrauß für die Freuden der Sinne: die Melodie, die verhallt, sobald sie gespielt ist, und die Blütenblätter, die verwelken. Der große Globus und die beiden Sanduhren setzen dies fort und spielen auf die Weite der Welt und die Kleinheit des Menschen angesichts der Zeit an, während die reifen Früchte, hier Granatäpfel, an die Vergänglichkeit des Lebens und seinen Reichtum erinnern.
Die Atmosphäre ist intim, fast dämmerig, wobei das Licht die goldenen Locken des Kindes streichelt und die Goldfäden der Kissen schimmern lässt, während es den Hintergrund in einen tiefen, geheimnisvollen Schatten taucht. Dieses Spiel der Kontraste schafft nicht nur Tiefe, sondern verleiht jedem Objekt eine fast theatralische Spannung.
Angesichts der kompositorischen Typologie und der formalen Entscheidungen ist unser Gemälde wahrscheinlich dem römischen Milieu des 17. Jahrhunderts zuzuordnen, insbesondere einem Künstler aus dem Umfeld des Malers Antonio Tibaldi (Rom, um 1635 – belegt bis 1675), einem talentierten Nachahmer von Francesco Fieravino, bekannt als Maltese, und somit einem hoch angesehenen Maler von Stillleben, die denen seines Meisters ähneln.
Tibaldi arbeitete vor allem in Rom, wo seine Präsenz und sein Ruhm durch die vielen Kompositionen belegt sind, die ihm in jüngster Zeit zugeschrieben wurden. In diesen adaptierte er Malteses malerische Meisterschaft zu einer persönlichen, feinfühligen und fesselnden Kreativität; diese Gemälde, die unserem sehr ähnlich sind, befanden sich in den bedeutendsten öffentlichen und privaten Sammlungen, wie denen der Familien Albani, Barberini, Chigi und Colonna.
Es ist auch wahr, dass die Gemälde des römischen Meisters die Entwicklung zahlreicher Stilllebenmaler sowohl in Italien als auch in Europa beeinflussten; somit wird die Bedeutung Tibaldis als Brücke zwischen dem italienischen Stillleben und dem des übrigen Europas immer deutlicher.
WEITERE INFORMATIONEN:
Das Gemälde wird komplett mit einem schönen Holzrahmen verkauft und wird mit einem Echtheitszertifikat sowie einer ikonografischen
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| Epoche | Vor 1890 |
|---|---|
| Jahr | 1700 |
| Produktionszeitraum | Vor 1890 |
| Hergestellt in | Italien |
| Kennzeichnung vorhanden | Dieses Objekt wird dem oben genannten Designer/Hersteller zugeschrieben. Es hat keine Kennzeichnung |
| Stil | Klassisch, Farmhouse, Figurative, Folk Art, Grand Tour, Illustration, Italian, Louis XIV, Mediterranean, Alte Meister, Portraiture, Religious, Barock |
| Zustand | Gut — Dieser Vintage/antike Artikel kann einige Gebrauchsspuren wie Kratzer und andere Zeichen der Zeit aufweisen. |
| Details über Schäden und Restaurierungen |
Leichte altersbedingte Gebrauchsspuren, Altersbedingte Patina, Neu bezogen, Zum Teil restauriert
|
| Artikelnummer | CYT-2518665 |
| Material | Öl auf Leinwand |
| Farbe | Mehrfarbig |
| Breite | 162 cm 162 cm |
| Tiefe | 12 cm 12 cm |
| Höhe | 82 cm 82 cm |












































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